
Die Pierre Fabre Stiftung
Qualitativ hochwertige medizinische Versorgung für alle
Die Pierre Fabre Stiftung wurde 1999 gegründet und ist mit einem Kapitalanteil von 5 % Teilhaber des Unternehmens Pierre Fabre
Die als gemeinnützig anerkannte Stiftung setzt sich für eine verbesserte Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in Entwicklungsländern ein und ermöglicht so den Zugang zu qualitativ hochwertigen Medikamenten. Die Stiftung erhöht die technischen, wissenschaftlichen und personellen Kapazitäten der staatlichen Labors für Qualitätskontrolle an Medikamenten (Laboratoires Nationaux de Contrôle des Médicaments).
Die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu essentiell wichtigen Medikamenten, und das obwohl sich laufend neue Epidemien entwickeln und alte wieder auftreten. In den ärmeren Ländern sind Medikamente oft gar nicht vorhanden oder die Qualität ist aufgrund unzureichender Kontrolle fragwürdig. Sogar tödliche Fälschungen sind im Umlauf. Diese Entwicklung ist untragbar. Um aktiv gegen dieses Ungleichgewicht und die zunehmende Fehlentwicklung vorzugehen wurde 1999 die Stiftung gegründet.
Die vorrangigen Ziele der Stiftung sind eine verbesserte medizinische Versorgung und größere Heilungschancen für die Benachteiligten dieser Welt. Allen, die die Stiftung in ihrem Engagement unterstützen wollen, versichert Pierre Fabre, dass er die Herausforderung zum Wohle aller annehmen wird.
Projekte:
Benin (Afrika)
Im Rahmenabkommen mit der Regierung des Benin sind die gemeinsamen Ziele
klar definiert. Der illegale Medikamentenhandel soll bekämpft und der
Bevölkerung der Zugang zu qualitativ hochwertigen Medikamenten
ermöglicht werden.
Kambodscha (Südostasien)
Nachdem der Aufbau der neuen Pharmazie-Fakultät in Phnom Penh
mitfinanziert wurde, arbeitet die Pierre Fabre Stiftung an einer
kompletten Neuentwicklung des Studiengangs Pharmazie, um diesen auf die
Bedürfnisse zur Gesundheitsversorgung der einheimischen Bevölkerung
anzupassen.
Senegal
Die Stiftung unterstützt den Aufbau und Betrieb eines Feldlazaretts
„Wassadou Gesundheitszentrum“. Nach drei Jahren operativer Arbeit setzt
die Pierre Fabre Stiftung ihre Unterstützung des Wassadou
Gesundheitszentrums in Form von finanzieller Unterstützung fort. 2008
gab es im Gesundheitszentrum 6.000 generelle Untersuchungen, 550
geburtsvorbereitende Besuche, 60 Geburten und 350 zahnmedizinische
Konsultationen.
Mali
Die Stiftung engagiert sich im Kampf gegen die Sichelzellenanämie durch
ihre Mitwirkung beim Aufbau des größten Zentrums zur Behandlung dieser
Erkrankung in Bamako. Das Zentrum wurde Ende 2009 eröffnet.
Um dieses Schlüsselprojekt zu unterstützen, stellt die Stiftung Ausrüstung und Material zur Prävention und Aufklärung der Bevölkerung und des Pflegepersonals zur Verfügung. Das Zentrum agiert in Form einer ambulanten Patientenbetreuung, das Vorsorgeuntersuchungen, regelmäßige Check-ups, Behandlung der Krankheit und die Ausbildung und Information von Pflegepersonal, Patienten und deren Familien anbietet.



